physio-logic - praxisspektrum

Ilhan Ekeman

Ilhan Ekeman

Physiotherapeut

 

Lars Jandt

Lars Jandt

Physiotherapeut

 

Marlene Schulwitz

Marlene Schulwitz

Physiotherapeutin

 

Ulrike Sondermann

Ulrike Saße

Physiotherapeutin

 

Sebastian Strack

Sebastian Strack

Physiotherapeut

 

Michaela Schramm

Michaela Schramm

Physiotherapeutin


Bettina Luther

Bettina Luther

Physiotherapeutin

 

Manuelle Therapie

Im 20. Jahrhundert entwickelten alternativmedizinische Manualtherapeuten den Anspruch, außer den einfachen belastungsbedingten Schmerzen im Bewegungsapparat auch andere Krankheiten und Befindungsstörungen zu beeinflussen. Dazu werden - ähnlich wie bei der Akupunktur - nervliche, reflektorische oder "energetische" Verbindungen der Knochen und Gelenke mit dem übrigen Körper postuliert, deren Existenz allerdings nicht belegt werden konnte. Neben Magen-Darm-Beschwerden sind vor allem psychische Beschwerden, Angstneurosen, Depressionen und Entwicklungsstörungen ein häufiges Ziel manualtherapeutischer Interventionen. Das KISS-Syndrom (kopfgelenkinduzierte Entwicklungsstörungen von Kindern) ist ein Beispiel für eine häufige alternativmedizinische Diagnose, die durch manuelle Therapie behandelt wird, aber in der wissenschaftlichen Medizin keine Entsprechung hat.

 

MLD Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. So dient sie unter anderem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Unterleibs- und/oder Brustkrebsoperationen entstehen können. Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern führt die richtige Anwendung der Manuellen Lymphdrainage nach Dr. Vodder zu einem schnellen Therapieerfolg.

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PNF Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation

Bei der PNF-Methode wird u. a. versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren. Dazu werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in Muskeln (Propriozeptoren), aber auch Sehnen, Gelenkkapseln und Bindegewebe z. B. durch Druck, Dehnung, Entspannung oder auch Streckung stimuliert. Diese Abläufe werden in bestimmten festgelegten Reihenfolgen durchgeführt. Dadurch kommt es in den Muskeln zu einer vermehrten Reaktion, also z. B. einer vermehrten Muskelkontraktion oder -entspannung.

 

Sie gehört zu den "Basis-Methoden" der Physiotherapie und zeichnet sich durch komplexe Bewegungsmuster aus, welche grundsätzlich in diagonalen Mustern (sogenannte Pattern) verlaufen.

 

Wichtig bei der PNF ist die Summation von Reizen, sei es exterozeptiv (taktil, visuell, akustisch) oder propriozeptiv (über Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren), um ein möglichst umfassendes Ergebnis zu erreichen.

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Bobath

Das Bobath-Konzept strebt einen Lernprozess des Patienten an, um ihm die Kontrolle über den Muskeltonus und die verlorenen Bewegungsfunktionen wiederzugeben. Dieser Lernprozess basiert auf der lebenslangen Lernfähigkeit des Gehirns durch ständige Umorganisation der Zusammenarbeit der Nervenzellen untereinander und der unvollständigen Nutzung der Nervenzellen des Gehirns (Plastizität). Das "Ergebnis" dieses angestrebten Lernprozesses ist die Bahnung von Funktionen auf der Ebene der Nervenzellen im Gehirn durch die Aktivierung vorhandener Synapsen (Verbindungen zwischen Nervenzellen) bzw. die Bildung neuer synaptischer Verbindungen zwischen den Nervenzellen.

 

Der Lernprozess nach dem Bobath-Konzept findet nicht nur während zeitlich begrenzter Therapiesitzungen statt, sondern ist ständiger Bestandteil des gesamten Tagesablaufes. Alle an der Rehabilitation Beteiligten arbeiten eng zusammen. Patient, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Krankenpflege, Ärzte und Angehörige des Patienten orientieren sich rund um die Uhr an gemeinsamen berufsübergreifenden Arbeitsprinzipien.

 

Kinder-Bobath
Altersorientierte, entwicklungsunterstützendeTherapie, individuell an das Kind angepasst.
Besonders geeignet für: Neurologische Krankheitsbilder, Entwicklungsverzögerung, etc.

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Beckenbodentraining

Ein richtig und regelmäßig durchgeführtes Beckenbodentraining ermöglicht die Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur und dient somit etwa der Vorbeugung und Behandlung einer Harninkontinenz infolge Beckenbodenschwäche und Überlastung der Schließmuskeln.

 

Mit Beckenbodentraining, vor allem in Kombination mit einer medikamentösen Therapie, konnte in einer Studie eine deutliche Verbesserung der weiblichen Belastungsinkontinenz nachgewiesen werden.

 

Eine weitere Studie bestätigt die weithin vertretene These, dass Beckenbodentraining positive Wirkung auf die Orgasmusfähigkeit der Frau erzielt. Daneben hat Dr. Kegel bereits 1952 die Behandlung von vorzeitiger Ejakulation beim Mann mit Hilfe des Beckenbodentrainings systematisch untersucht und die Erfolge dokumentiert.

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Kinesiotape

Viele Erkrankungen und Beschwerden werden von Patienten ganz allgemein beschrieben als Nackenverspannungen, Rückenschmerzen oder Knieprobleme. Dahinter stehen in der Regel Indikationen und Krankheitsbilder, die entweder im Einzelnen in der Fachsprache anders benannt werden oder sich aus verschiedenen Ursachen ergeben. So ist der Tennisarm bei Patienten bekannter als der Ausdruck Epycondilitis.
Um allgemein verständlich über die Kinesio-Taping Therapie zu informieren, finden Sie hier unter den gebräuchlisten Bezeichnungen Informationen zur Anwendung der Kinesio-Taping Therapie.

 

Die hier aufgeführten Anwendungsfälle sind eine Auswahl der häufigst auftretenden Erkrankungen. Die Kinesio-Taping Therapie kann auch in vielen weiteren Fällen eingesetzt werden.

 

Die hier aufgezeigten Therapiemöglichkeiten beruhen auf jahrelanger und internationaler Erfahung im Umgang und Anwendung der Kinesio-Taping Therapie. Trotz der erfolgreichen Anwendung in verschiedenen medizinischen Fachgebieten ist zu berücksichtigen, dass jeder Patient und jedes damit verbundene Krankheitsbild einzigartig ist. In jedem Fall kann erst die persönliche Anwendung durch einen ausgebildeten und anerkannten Kinesio-Taping Therapeuten zeigen, ob und in wie weit sich der erhoffte Erfolg einstellt.

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Rehabilitationssport und Funktionstraining

Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele ganzheitlich auf behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen.

Funktionstraining nutzt besonders die Mittel der Krankengymnastik und/oder der Ergotherapie, um gezielt auf bestimmte körperliche Strukturen wie Muskeln, Gelenke usw. einzuwirken.

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Craniomandibuläre Dysfunktion

Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Kiefergelenkfunktion. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein, müssen es aber nicht. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis, Arthrose“).

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